Rotgsol(2026-03-07)
2026-03-07
Wir(Gabi und ich) fahren nach Molln, Breitenau und weiter rein ins Tal zum "Jagahäusl". Noch ist die Straße gefroren - viele Schlaglöcher, aber bei der Heimfahrt verwandelt sie unser Auto in einen "Dreckhaufen".
Diesmal haben wir die Schneeschuhe im Gepäck. Als wir weggehen liegt auch noch Restschnee, der sich aber schnell auf der Forststraße zur Zaglbauernalm verliert - die wir nach ca 1 Stunde erreichen. Die Alm liegt in der Vormittagssonne und
die hat auch im steilen Hochwald schon den Schnee weggeschmolzen. Erst im oberen Hochwaldstück (gute 2 Stunden sind vergangen) kommen wir ohne Schneeschuhe nicht mehr weiter.
Zwischen den tiefen Schneefeldern sind immer wieder apere Flecken, sodass wir einen Zickzackkurs zum Haderlauskögerl und Rotgsol einschlagen müssen (3 Stunden bis hierher). Jetzt beginnt der beeindruckende Wegabschnitt unter den Felswänden des Hohen Nock. Nach ca. 4 Stunden Gehzeit taucht unter uns die Feichtauhütte auf und kurz darauf stehen wir am Sattel - Zeit für eine kleine Mahlzeit vor dem Abstieg.
Der erste Steilhang hat noch eine tolle Schneeschicht zum Abfahren - dann wird es mühsam: aperer Pfad - Tiefschnee - aperer Weg - Tiefschnee - ... Schneeschuhe abschnallen, Schneeschuhe anschnallen - jetzt wissen wir, warum wir den ganzen Tag keine einzige Menschenseele getroffen haben.
Bei der Umkehrhütte endlich letztes Abschnallen. Unterhalb der Blumaueralm beginnt wieder Schneeglätte - beinahe müssen wir zu den Leichtsteigeisen greifen. Und so balancieren wir noch 1 Stunde bis zum Auto - entspanntes Gehen sieht anders aus. Nach mehr als 7 Stunden erreichen wir den Parkplatz. Ich (und ich glaube auch Gabi) bin sehr müde!